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9


Name:
Felicitas Mormann (felimormann@googlemail.com)
Datum:Mi 25 Nov 2015 08:46:45 CET
Betreff:Gedanken zum Buch
 

Die letzte Woche habe ich im Wesentlichen mit dem Lesen von "Sieben Namen für ein Leben" zugebracht. Und wann immer ich etwas anderes machen musste, habe ich mich gefreut, wenn ich zum Buch zurückkehren konnte. Dabei ist die Ritterzeit bzw. das ausgehende Mittelalter eigentlich nicht mein Genre. Zwar habe ich Ken Folletts "Säulen der Erde" mit Begeisterung gelesen, aber in 1. Linie, weil mich der Kirchenbau interessiert hat, und ich zeitgleich die großen gotischen Kathedralen in St. Denis, Chartres und im Burgund besucht habe. Aber Monika Bernhardts Buch ist wirklich total spannend! Auch der für mich zunächst etwas sperrige Titel erweist sich als guter Leitfaden. Wo hat die Autorin nur die Fülle von Ideen her, die sie so geschickt mit den verschiedenen Handlungssträngen verquickt, dass überhaupt keine Langeweile aufkommt?! Dabei beherrscht sie auch den Trick des Cliffhanger, so dass man am Ende eines Kapitels unbedingt wissen will, wie es weiter geht, sie aber erst einmal einen anderen Erzählfaden weiter spinnt. Dabei fesseln nicht nur die Action-Szenen (der Ablauf, wie Rianne und Toran in der Schlucht in den Fluss stürzen ist Wahnsinn!), nein, auch die Charakterisierung der Personen schlägt den Leser in ihren Bann, egal ob es sich um die Lehrer der Akademie von Honoré oder um Freunde und Feinde von Rianne handelt.
Mit der Heldin mag man sich gern identifizieren, vielleicht gerade weil sie nicht eindimensional ist sondern vielschichtig und ihre Gefühle und ihre Spontaneität ihr manchmal im Weg stehen. Den aber verliert sie nie aus den Augen. Ihr Navi sind dabei Verantwortungsbewusstsein und Gerechtigkeitssinn Außerdem ist sie unglaublich mutig. Die Tatsache, dass sie darunter leidet, dass man sie einer glücklichen Kindheit beraubt hat, macht den Rachegedanken plausibel.
Themen wie Emanzipation und Homosexualität werden geschickt in die Handlung eingebaut, und die Liebesszenen sind sehr erotisch.
Dem Roman kommt auch zugute, dass die Autorin sich offenbar hervorragend im Umgang mit Pferden und Hunden auskennt. Die Verse bei der Übergabe des auf den einzelnen Kämpfer individuell zugeschnittenen Schwertes am Ende der Ritterausbildung haben mich an "Harry Potter" und die Zauberstäbe erinnert. Ich denke, es wurde auch entsprechend recherchiert, was Standesunterschiede und die Übergabe herzoglicher Insignien angeht und den Umstand, dass ein Medicus Trauungen durchführen konnte. Auch dem im Mittelalter weit verbreiteten Aberglauben in Form der auf Oreg Etoshi gemünzten Prophezeiung wird Rechnung getragen - dabei musste ich an "Macbeth" denken. Last not least ist der Schluss des Romans überraschend und originell.
Ich werde das Buch meiner ältesten Enkelin (13) zu Weihnachten schenken. Die taucht gern in Parallelwelten ein so wie "Die Tribute von Panem" oder "Gregor und die graue Prophezeiung".

 
 
8


Name:
N.B. (nilofar114@gmx.de)
Datum:Mo 23 Nov 2015 11:44:23 CET
Betreff:Rezension zu Sieben Namen für ein Leben
 

Mein zweites Lieblingsbuch nach dem Roman "Herr der Ringe"
Das Buch ist spannend, interessant und aufregend. Mich hat das Buch so gefesselt, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Beim Lesen von Anfang bis Ende hatte ich einen tollen Film vor Augen. Die Schriftstellerin hat alles so haargenau und bildhaft beschrieben. In dieser Geschichte habe ich geweint, gelacht, mitgefühlt und gestaunt. Das Buch muss man gelesen haben. Als Film würde ich es locker 10 mal ansehen. 6 Sterne für dieses Buch!

Vor der Schriftstellerin habe ich sehr großen Respekt, dass sie so eine tolle Geschichte geschrieben hat.

 
 
7


Name:
angela (angela-baar@t-online.de)
Datum:Fr 20 Nov 2015 15:00:44 CET
Betreff:dein Buch
 

Ich bin echt erfreut. Habe es mir hier in der Reha geholt und gelesen. Es War einfach super zu lesen. Habe nicht aufhören können zu lesen. Es war einfach spannend. Bin stolz auf dich. Freu mich schon auf das nächste Buch.

 
 


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